Corps Consulaire in Berlin
Festlicher Auftakt des CCD-Jahrestreffens: Soirée Consulaire in der Botschaft von Frankreich mit Blick auf den Pariser Platz und das Brandenburger Tor
Ein dreitägiges, hochkarätiges Programm, das fachlichen Austausch mit kulturellen Höhepunkten verband, eröffnete viele Gelegenheiten zum Netzwerken und zur Vertiefung von Verbindungen. Auftakt war am Freitagabend die Soirée Consulaire in der Französischen Botschaft mit Begrüßung durch S.E. Botschafter François Delattre, der in seiner Ansprache die Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement der über 450 aktuell in Deutschland akkreditierten Honorarkonsulinnen und Honorarkonsuln zum Ausdruck brachte. Rund zwei Drittel der konsularischen Vertretungen in Deutschland werden nebenberuflich bzw. ehrenamtlich von ausgewählten und unabhängigen Personen – meist in Führungspositionen – betreut, die aufgrund ihrer Tätigkeiten über langjährige Netzwerke sowohl in ihrem Heimatland, als auch in ihrem Entsendestaat verfügen. CCD-Präsident Prof. Dr. Roderich C. Thümmel begrüßte über 70 aus ganz Deutschland angereiste Honorarkonsulinnen und Honorarkonsuln, außerdem die Botschafter von Costa Rica, Island und Malta. „Es ist eine ganz besondere Ehre und vor allem ein wichtiges Zeichen gelebter Völkerverständigung, dass das CCD im Jahr seines 30-jährigen Jubiläums seine Soirée Consulaire in der Französischen Botschaft ausrichten kann“, so der Präsident in seiner Ansprache. Dinner Speaker Dr. Stefan Wolf, Präsident Arbeitgeberverband Gesamtmetall, informierte über die derzeitige Situation des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Durch die internationalen Einflüsse, neue technologische Entwicklungen in der Arbeitswelt, aber auch jahrelange Versäumnisse der deutschen Politik stehen Unternehmen in Deutschland derzeit vor enormen Herausforderungen. Ein Blick in die deutsche Geschichte zeige aber, dass man schwierige Zeiten mit unternehmerischem Denken und Handeln überwinden kann. Begleitet wurde das Dinner mit musikalischen Darbietungen vom Jazz Royal Duo mit Kenneth Berkel am Klavier und Hendrik Nehls am Kontrabass. Bei der 29. Mitgliederversammlung am Samstagvormittag wurde Prof. Dr. Roderich C. Thümmel, der seit 2022 Präsident des CCD ist, in seinem Amt bestätigt und einstimmig für eine weitere dreijährige Amtszeit wiedergewählt. Nach einem Early Dinner im Restaurant des Berliner Fernsehturms erlebte man klassische Hochkultur mit Guiseppe Verdis komischer Oper „Falstaff“ in der Staatsoper Unter den Linden. Am Sonntagvormittag wurde die Delegation in der Berlinischen Galerie von Direktor Dr. Thomas Köhler begrüßt und von ihm durch das Haus und die Ausstellung geführt. Dabei informierte Dr. Köhler fachkundig zur Historie des 1975 als privater Verein gegründeten Museums. Insgesamt ein hochkarätiges Programm mit einer gelungenen Mischung aus Arbeit und Entspannung, hervorragend ausgewählt und organisiert von Stephanie Bucksch und Simone Reiser.
Dinner-Speaker Dr. Stefan Wolf, Präsident Arbeitgeberverband Gesamtmetall, spricht zu den aktuellen Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
CCD-Präsident Prof. Dr. Roderich C. Thümmel (r.), Honorarkonsul von Island in Baden-Württemberg, dankt dem Botschafter von Frankreich, S.E. François Delattre, herzlich für die anerkennenden Worte.
S.E. François Delattre, Botschafter von Frankreich, brachte in der Begrüßungsrede seine Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement zur Förderung der Völkerverständigung zum Ausdruck.
Prof. Dr. Roderich C. Thümmel nimmt die Wahl an und dankt für das Vertrauen und seine Wiederwahl als Präsident des CCD
Vertreter der europäischen Konsularvereinigung EFCAC
Gruppenbild: (v.l.) Jens Günther, CCD-Beiratsmitglied & HK Georgien in Sachsen; Prof. h.c. Raoul Käuffler, HGK Litauen in Österreich und Schatzmeister; S.E. Auđunn Atlason, Botschafter der Republik Island; Prof. Dr. Roderich C. Thümmel, CCD-Präsident & HK Island in Baden-Württemberg; Dr. Ernst Wunderbaldinger, Vertreter der EFCAC & HK Portugal in Österreich; Dr. Guy Meyer, Vertreter der EFCAC & HK Brasilien in Frankreich
Am Sonntagvormittag stand die Berlinische Galerie auf dem Programm. Direktor Dr. Thomas Köhler hieß die Delegation in seinem Haus herzlich willkommen.
Dr. Thomas Köhler führte persönlich durch seine Galerie und informierte ausgesprochen fachkundig zur aktuellen Sonderausstellung des dadaistischen Künstlers Raoul Hausmann sowie zur Dauerausstellung mit eindrucksvollen Werken der hauseigenen Sammlung.
"Falstaff" in der Deutschen Oper Unter den Linden