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Neues Gewand für das Diplomatische Magazin
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

nach fast sechs Jahren haben wir uns entschlossen, wieder einen Relaunch des Diplomatischen Magazins durchzuführen. Mit unserer neuen Grafikerin Nadia Herbst starten wir mit dieser Ausgabe in einem ganz neuen Layout und hoffen sehr, dass es Ihnen gefällt. Neu ist auch das nun im Logo enthaltene „DIPLOMAG“, das wir Ihnen als alternative Kurzform für unseren doch etwas längeren Originalnamen anbieten möchten. Wir versprechen uns davon, dass es vor allem die ohnehin schon sehr gute Kommunikation mit unserer internationalen Leserschaft weiter voranbringt.

In dieser ersten neu gestalteten Ausgabe stellen wir mit Argentinien ein Land vor, dessen Geschichte der vergangenen 40 Jahre durchaus turbulent war. Nach der Militärdiktatur in den 1970er- und 1980er-Jahren und dem wirtschaftlichen Kollaps in den Neunzigern folgte Anfang des Jahrtausends die allmähliche Öffnung zur Welt. Heute gilt es als eines der bedeutendsten Industrieund Schwellenländer, wie die Teilnahme am G20-Gipfel im Juni zeigte. Im Titelinterview spricht der Botschafter S.E. Luis María Kreckler über Einwanderung, die neue außenpolitische Ausrichtung, den Drogenhandel und die Bedeutung des Fußballs.

Im weiteren Verlauf des Heftes berichten wir über die Afrolynk-Konferenz, die Anfang September in Berlin stattfand und eine Brücke zwischen afrikanischen und europäischen „Start-up-Ökosystemen“ bildet. Außerdem gehen wir der Frage nach, ob Japan ein Globalisierungsverweigerer ist und was genau hinter dieser Hypothese steckt. Abschließend stellen wir den Mythos des Namens „Europa“ vor, der von der griechischen Insel Kreta stammt. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!

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