Hidden Champions & Business Heads » Keine Ausrede mehr für Sportmuffel – Interview mit dem Geschäftsführer von SPEED-FIT Technology Torsten Danneberg

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KEINE AUSREDE MEHR FÜR SPORTMUFFEL

Die Lebkuchen stehen verführerisch in den Supermarktregalen. Draußen ist es zu kalt zum Joggen. Das Fitnessstudio ist zu weit entfernt und ohnehin immer überfüllt. Die neue Staffel von Game of Thrones ist gerade so spannend. Der Arbeitsalltag lässt es eh nicht zu. Es gibt viele Ausreden, um nicht zu trainieren. Torsten Danneberg, Geschäftsführer von SPEED. FIT Technology, kennt sie alle auswendig und hat das ideale Trainingssystem zur Hand, mit dem jeder überall und zu jeder Zeit seine Muskeln stärken kann.

Herr Danneberg, wie würden Sie einem Außenstehenden, wie zum Beispiel einem Botschafter, erklären, was sich hinter dem Namen „SPEED.FIT“ verbirgt?

Also erst mal grundsätzlich: SPEED.FIT ist der schnellste Weg zur Topfigur! Die Frage bekomme ich natürlich oft gestellt (lacht). SPEED.FIT ist ein extrem schnelles Ganzkörpertraining auf Basis elektrischer Muskelstimulation (EMS). Ein Training dauert nur zehn bis fünfzehn Minuten und zwei Trainingseinheiten pro Woche reichen aus, um schnell beeindruckende Ergebnisse zu erzielen. Das Ganze basiert auf dem Ganzkörper- Trainingsgerät „SPEEDtrainer“ und einem Elektrodensystem, das aus sechs Elektrodenpaaren besteht. Das Revolutionäre daran ist, dass wir damit alle Muskeln gleichzeitig in unserem Körper zur Kontraktion bringen – und das sind immerhin mehr als 500 Muskeln!

Und wie funktioniert das jetzt genau?

Wir haben sechs Elektrodenpaare für Arme, Beine, Brust, Rücken, Bauch und Gesäß. Ich rede von sechs Paaren, weil die Elektroden immer aus Plus- und Minuspolen bestehen, die an den entsprechenden Körperregionen angelegt und mit dem SPEEDtrainer verbunden werden. Und dann startet man eines von vielen Trainingsprogrammen! Die elektrischen Impulse werden durch das Trainingssystem erzeugt, über die Elektroden auf den Körper übertragen und sorgen dann dafür, dass die Muskeln kontrahieren. Den großen Zeitvorteil erreichen wir erstens dadurch, dass wir alle Muskelgruppen gleichzeitig trainieren. Normalerweise muss man alle einzeln nacheinander trainieren, also im konventionellen Bereich. Und zweitens dadurch, dass wir die Muskeln mit sehr hoher Intensität zur Kontraktion bringen, also intensiver als beim normalen Training im Fitnessstudio.

Was sind denn konkret die Unterschiede zum Fitnessstudio? Welche Probleme werden denn mit Ihrem Trainingssystem gelöst?

In erster Linie ist das ein Muskelaufbautraining. Um einen Muskel zum Wachstum anzuregen, muss man ihn immer zur Kontraktion bringen. Dem Muskel ist es eigentlich egal, wie das geschieht. Ob ich jetzt mit Widerständen, also sprich an der Hantel oder an einer Maschine, oder eben mit elektrischen Impulsen arbeite, spielt also keine Rolle. Der SPEEDtrainer hat hierbei verschiedenste Wirkungen: Das erste sind körperformende Wirkungen, zweitens führt die aufgebaute Muskelmasse zu einer Erhöhung des Energiegrundumsatzes. Auch wenn man sich 24 Stunden nicht bewegt, verbraucht der Körper ja dennoch Energie. Die ist wiederum abhängig von der aktiven Körpermasse, sprich von der Muskelmasse. Umso mehr Muskelmasse ich habe, umso höher ist der Grundumsatz, und umso mehr Energie verbraucht der Körper, nicht nur, wenn man sich bewegt, sondern auch im Ruhezustand.

Mittlerweile ist ja mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland übergewichtig. Die Hauptursache dafür ist nicht nur falsche Ernährung, sondern auch – insbesondere wenn man älter wird – der reduzierte Energiegrundumsatz. Denn ab dem siebenundzwanzigsten Lebensjahr verliert jeder Mensch jährlich, wenn er dem nicht aktiv entgegenwirkt, circa ein Prozent seiner Muskelmasse. Der Energieumsatz wird im Alter geringer und alles, was nicht in Energie umgesetzt wird, wird in Form von Körperfett angesetzt. Die gute Nachricht ist: Man kann diese Entwicklung mithilfe eines Muskelaufbautrainings wieder umkehren, ganz egal wie alt man ist. Selbst der Körper eines Neunzigjährigen spricht auf dieses Training an.

Kann ich denn mit Ihrem System auch abnehmen oder Kondition aufbauen?

Sicherlich, wir haben auch Ausdauer- beziehungsweise Herz-Kreislauf-Trainingsprogramme. Der SPEEDtrainer hat insgesamt zehn Trainingsprogramme: sieben für den Muskelaufbau, zwei für das Herz-Kreislauf-System und ein Massageprogramm. Bei den Muskelaufbauprogrammen hat man natürlich schon einen Trainingseffekt für Herz-Kreislauf dabei. Im Gegensatz zum konventionellen Krafttraining im Fitnessstudio aber, wo man meistens so zwei Minuten Pause hat und der Puls runtergeht, haben wir zwischen diesen Impulsen nur sehr kurze Pausen, der Puls bleibt oben und man hat einen Herz-Kreislauf-Trainingseffekt. Auf Dauer, denn es heißt schließlich „Ausdauer“, empfehle ich Ihnen unsere Herz-Kreislauf-Programme.

Wo genau liegen die Vorteile dieses Trainings?

Der erste Vorteil ist ganz klar der Zeitvorteil. Zwölf Prozent der Deutschen gehen ins Fitnessstudio, das bedeutet aber, dass 88 Prozent entweder anders trainieren oder gar nichts machen. Wenn man die Leute fragt, die unzufrieden mit sich sind: „Ja, warum trainierst du denn nicht?“, dann sagen sie meistens, dass ihnen schlicht die Zeit dafür fehlt. Der zweite Vorteil liegt darin, dass es überhaupt eine andere Form des Trainings ist. Viele Leute haben nämlich keine Lust, ins Fitnessstudio zu rennen. Ein weiterer Vorteil ist die Effizienz während des Ganzkörpertrainings: Man erreicht schneller Ergebnisse als beim konventionellen Training, weil alle Muskeln gleichzeitig und gleichmäßig trainiert werden. Es können also keine muskulären Dysbalancen entstehen oder, wenn man diese hat, werden sie mit unserem System ausgeglichen. Alltägliche Probleme wie Rückenschmerzen und Haltungsschäden sind auch auf diese Dysbalancen zurückzuführen. Außerdem erreichen wir Muskelgruppen, die sehr schwer zu trainieren sind, wie beispielsweise die Beckenbodenmuskulatur oder tiefer liegende Rückenmuskeln.

Workout mit Strom: Ist denn diese Art des Trainings nicht gesundheitsschädlich?

Die Frage kommt immer (lacht). Nein, es ist natürlich nicht gesundheitsschädigend, auch wenn wir mit Strom arbeiten. Für unseren Körper ist Strom ja nichts Fremdes, er funktioniert quasi durch Strom. Als Beispiel: Wenn Sie Ihren Arm beugen wollen, schickt Ihr Gehirn über die Nervenbahnen Strom zu den entsprechenden Muskelgruppen und setzt dort die Muskelkontraktion in Gang. Wir empfinden diesen wirklich geringen Aktivierungsstrom nur nach. Die Leistungen sind gering und unsere Geräte werden mit Akku betrieben. Viele Menschen fragen mich auch: „Ist das nicht gefährlich für’s Herz?“ Die Antwort lautet: Nein. Das liegt daran, dass wir nur die sogenannte quergestreifte Muskulatur ansprechen, die Skelettmuskulatur, und nicht das Herz. Auch die anderen inneren Organe bringen wir nicht zur Kontraktion.

Welche Zielgruppe wollen Sie denn erreichen?

Unsere Kunden sind im Durchschnitt Mitte 40 alt. Das fängt bei den Mitte 30-Jährigen an und hört bei den über Achtzigjährigen auf. In dem Zusammenhang komme ich auf einen weiteren Vorteil unseres Trainings zu sprechen. Wir trainieren die Muskeln, ohne dabei die Gelenke zu belasten. Für Senioren ist das natürlich vorteilhaft, auch wenn die Gelenke vorgeschädigt sind.

Muss ich denn jeden Tag bei Ihnen trainieren?

Zweimal die Woche reicht aus. Muskeln wachsen ja nicht während des Trainings, sondern in der Regenerationsphase. Die Pausen zwischendurch sind also erforderlich, gerade weil das Training bei uns sehr intensiv ist. Hier kommt erneut der Punkt ins Spiel, dass wir alle Muskelgruppen gleichzeitig trainieren, das ist im Grunde wie sechsmal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen.

Wo kann ich denn das Training überall durchführen?

Gute Frage! Nicht nur zu Hause, es ist kein klassisches Heimtraining- Gerät. Mit der Größe von 25 mal 25 Zentimetern ist der SPEEDtrainer kaum größer als ein Laptop. Das System ist also ein Training für überall! Besonders interessant ist das für Menschen, die viel unterwegs sind. Man kann sein Training an jedem x-beliebigen Ort zu jeder x-beliebigen Zeit durchführen und es gibt dann wirklich keinen Grund mehr, es ausfallen zu lassen. Der Trainingserfolg hängt natürlich auch von der Kontinuität ab. Deshalb ist es toll, dass man für unser System nicht mal eine Steckdose benötigt, so kann man im Urlaub, auf der Insel, auf dem Boot, wirklich überall trainieren. Zudem lässt sich das System mit ein wenig Übung innerhalb von nur drei Minuten aufbauen. Schon bei der Entwicklung des Produkts haben wir darauf geachtet, dass die Bedienung sehr einfach und intuitiv ist. Die Einweisung erfolgt dabei immer persönlich, entweder am Telefon, von Angesicht zu Angesicht zu Hause, in einem unserer Clubs oder bei Kunden aus dem Ausland bisweilen über Skype. Einfach anrufen, E-Mail schreiben und einen Termin vereinbaren. Wir kommen auch zu Ihnen ins Unternehmen oder in die Botschaft!

Interview Tino Barth

Bilder: 1, 2, 3, 4 = Mohamed El-Sauaf