Das GLE Coupé im Test »

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Das GLE Coupé – ein Fahrzeug für echte Männer

DAS MERCEDES-BENZ GLE 350d 4MATIC COUPÉ, eine neue Variante der bisher bekannten M-Klasse, ist genau das richtige Auto für Prof. Dr. Carl Erb. Die Koryphäe im Bereich der Augenheilkunde und der Behandlung des Glaukoms, möchte sich nach seinen oft anstrengenden Operationen beim Autofahren in der City wohlfühlen und am Wochenende abseits des Großstadttrubels auch mal Gas geben.

Im Test
Mercedes-Benz GLE 350d 4matic Coupé
Motor
Dieselkraftstoff
Getriebe
Automatikgetriebe 9G-TRONIC
Leistung
190 kW bei 258 PS
Hubraum
2.987 cm³
Höchstgeschwindigkeit
226 km/h
Beschleunigung
0 – 100 km/h in 7,0 s
Tankvolumen
ca. 93 l
Verbrauch (l/100)
innerorts 7,9-7,5 l
außerorts 6,6-6,4 l
kombiniert 7,2-6,9 l
CO²-Emissionen
187-180 g/km
Antrieb
Allradantrieb
Kofferraumvolumen
650-1720 l
Leergewicht
2.175 kg
Zulässiges Gesamtgewicht
2.900 kg

Sales-Kontakt
Mercedes-Benz diplomatic sales
Michael Schubert
Telefon
+49-30-2694-2111
E-Mail
diplomatic.sales@daimler.com
www
mercedes-benz.de/diplomaticsales
A

n diesem Sonntagmorgen ist der Sommer schon fast vorbei. In der Hauptstadt erwacht das Leben langsam im warmen Licht milder Sonnenstrahlen. Ich bin noch früher als gewöhnlich aufgestanden, da ich heute etwas Besonderes vorhabe, worauf ich mich schon seit ein paar Tagen freue. Ich schaue aus dem Fenster meines Hauses in Berlin-Westend auf die Straße herunter, wo ein Mercedes-Benz GLE 350d 4matic Coupé steht. Die neue Variante der bisher bekannten M-Klasse zieht mit seinem bulligen, selbstbewussten Aussehen die Blicke der Passanten auf sich. Strahlend weiß hebt er sich vom dunklen Asphalt ab und wartet auf mich. Aber zuerst müssen Dinge erledigt werden, für die unter der Woche im klinischen Alltag wenig Zeit bleibt, etwa das Vorbereiten von Vorträgen für die anstehende Tagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, bei der ich Vize- Präsident der Sektion Glaukom bin.

Nach getaner Arbeit bin ich bereit für eine Testfahrt. Mein Sohn Karl, der gelernter KFZ-Mechatroniker ist, leistet mir Gesellschaft, und wir beide freuen uns richtig auf die Fahrt mit einem Auto für echte Männer!

Über die Keyless-go-Funktion lassen sich die Türen bequem öffnen, weil ich den Schlüssel gar nicht in die Hand nehmen muss, sondern einfach in der Tasche habe. Wir setzen uns in das Auto, das für fünf Personen konzipiert wurde und wo auch große Menschen über 1,90 Meter ausreichend Platz haben. Das geräumige Innere des Fahrzeugs vermittelt uneingeschränkte Langstreckentauglichkeit, die ich als Vielfahrer aus meiner Erfahrung mit verschiedenen Automodellen zu schätzen gelernt habe. Die Verarbeitung des Innenraums ist sehr hochwertig und das sportlich- exklusive Design mit seinem Komfort lässt keine Wünsche offen. Per Knopfdruck stellen wir die Multikontursitze auf unsere individuellen Wünsche ein und fahren los. Die integrierte Sitzlüftung ermöglicht gerade an so einem warmen Vormittag wie heute die Akklimatisierung binnen weniger Sekunden. So können wir uns gleich wohl fühlen und starten den 258 PS starken Dieselmotor mit einem tiefen Brummen – wiederum über die Keyless-go-Funktion ohne den Schlüssel ins Zündschloss stecken zu müssen. Durch die perfekte Schallisolierung dringt fast kein Motorgeräusch in den Innenraum, ein neues Gefühl für mich, der an den lauten Ton meines Sport-Oldtimers gewohnt ist. Bereits beim Losfahren gibt uns das Fahrzeug ein hohes Sicherheitsgefühl durch seine umfangreiche Ausstattung, zu der ein Kollisionswarner sowie Spurhalte- und Totwinkelassistenten gehören. Dazu trägt auch die hohe Sitzposition mit der guten Rundumsicht bei. Über die Kastanienallee verlassen wir das Westend und rollen über den Spandauer Damm auf die Autobahn. „Lass uns doch etwas sportlicher fahren“, bittet mein Sohn, der einen Schalter an der Mittelkonsole entdeckt hat. Hier lassen sich mit dem Dynamic Select Controller eines von vier verschiedenen Fahrprogrammen von komfortabel bis dynamisch einstellen. Über das Touchpad wählen wir das Programm „Sport“. Sofort wird eine Veränderung im Fahrverhalten spürbar. „Wir bügeln regelrecht die Straße glatt!“, sagt mein Sohn begeistert. Ich bemerke die unglaublich direkte Lenkung, genieße die schnelle Kurvenfahrt und gebe Gas. Der GLE schafft einen Spagat zwischen Sportlichkeit und Komfort – dabei ist keinerlei Wanken der Karosserie zu spüren.

Die ausreichende Motorisierung und das 9-Stufen-Automatikgetriebe sorgen für viel Komfort beim Fahren. Das Display informiert uns über die Geschwindigkeit und die Warnschilder auf der Straße. Wir müssen auf 120 Kilometer pro Stunde herunterbremsen und ich schalte das Distronic-System ein. Jetzt lässt sich die Geschwindigkeitsbegrenzung mühelos einhalten. Auch der Totwinkel- und der Spurhalteassistent funktionieren tadellos und sind besonders im dichten Verkehr hilfreich. Da die Schulferien zu Ende sind und der Reiserückverkehr beginnt, sind mittlerweile viele Autos auf der Autobahn. Wir entscheiden uns, die Autobahn zu verlassen und fahren zurück nach Berlin. Da die Sonne scheint, öffne ich das Panorama-Schiebedach. Der Innenraum wird vom Licht regelrecht geflutet, das sorgt für eine freundliche Atmosphäre und verschafft uns sogleich gute Laune. Das feine sattelbraune Leder des Interieurs und die sportlich-elegante Instrumententafel strahlen jetzt noch mehr Frische und Luxus aus. Die Cupholder halten unsere Getränke angenehm kühl, so kann man weite Strecken genussvoll fahren! Wir schalten die Musikanlage ein: Über den Drehknopf in der Mittelkonsole lassen sich viele Radiosender wechseln und speichern und ich wähle den Jazz-Sender aus. Der Raumklang des Surround-Systems mit 14 Hochleistungslautsprechern von Harman Kardon ist sehr harmonisch und ist an die Fahrgeschwindigkeit dynamisch angepasst. Der Starpianist Chick Corea spielt Klavier, und beinahe kann ich seinen Atem und die Berührung der Klaviertasten hören. Gute Musik beim Fahren ist für mich ganz wichtig, leider bleibt mir im Berufsleben keine Zeit für das Musizieren mit dem Schlagzeugs in einer Band, was ich früher so gern getan habe. So wird die Zeit beim Autofahren zu einem kleinen Konzert und sorgt für mentale Entspannung.

Im Klang der Musik fahren wir am Schloss Charlottenburg vorbei. Immer noch laufen die Restaurationsarbeiten an dem Prachtgebäude, besonders aufwendig ist dabei die energetische Sanierung der Anlage, um bei den hohen Energiekosten zu sparen. Auch die Entwickler des V6-Zylinder-Dieselmotors von Mercedes haben ganze Arbeit geleistet. Ich schaue auf die Nadel des Tankinhaltsanzeigers, die sich nach unserer Fahrt kaum bewegt hat. „Durch das geringe Gewicht des Aludruckgusses und dank der direkten Einspritzung reduziert sich der Kraftstoffverbrauch des Motors“, klärt mich mein Sohn fachmännisch auf. Mittlerweile sind wir zu Hause angekommen und tauschen unsere Eindrücke von diesem ungewöhnlichen Fahrzeug aus.

Am nächsten Tag beginnt eine neue Arbeitswoche und ich fahre in die Augenklinik am Wittenbergplatz, wo ich seit vier Jahren arbeite. Durch das lange Sitzen am Computertisch gestern habe ich heute eine leichte Rückenverspannung. Gut, dass sich bei dem Autositz mit einer Lordosenverstellung die Lehnenwölbung verstellen lässt und mir einen hervorragenden Seitenhalt bietet. Dazu teste ich die Massagefunktion, die verschiedene Möglichkeiten wie eine vitalisierende Massage bietet. So rolle ich in diesem fahrenden Massagesalon den Kaiserdamm entlang. Dank des Spurhalteassistenten lässt sich das wuchtige Auto auch durch die baustellenbedingt eingeengte Hardenbergstraße problemlos manövrieren. Fit und entspannt starte ich in den neuen Arbeitstag. Am Wittenbergplatz angekommen, muss ich jetzt in die Garage der Klinik einparken. In den Sechzigerjahren gebaut, ist sie sehr eng, und ich weiß zunächst nicht, wie ich hier das zwei Meter breite und fast fünf Meter lange Auto einparken soll. Doch der Parkpilot funktioniert tadellos! Eine perfekte Hilfe für solch schmale Parkplätze.

Der Arbeitstag lässt mich das Auto völlig vergessen. Die gut besuchte Patientensprechstunde und ein voller Operationsplan bedürfen meiner ganzen Konzentration. Als der letzte Patient die Klinik verlässt, ist es schon dunkel. Ich packe meine Tasche und gehe zum Fahrzeug. Nach so einem stressigen Tag, an dem die Sorgen und die Gesundheit meiner Patienten an erster Stelle stehen, fühle ich mich schon beim Einsteigen ins Auto direkt wohler. Die indirekte Ambientebeleuchtung blendet nicht und ist in drei verschiedenen Farben, Weiß, Bernstein und Eisblau, wählbar. Mir gefällt Bernstein ganz gut, da die Farbe sehr beruhigend auf mich wirkt. Den ganzen Tag dem grellen Licht ausgesetzt, das bei der augenärztlichen Tätigkeit unvermeidbar ist, schätze ich nun sehr, dass die Helligkeit im Auto in fünf Stufen dimmbar ist. Gleichzeitig wird durch die Innenbeleuchtung die Pupille enger, was die Blendung beim Gegenverkehr reduziert. Besonders für ältere Menschen ist dies eine wichtige Hilfe im Straßenverkehr. Zu Hause angekommen, freue ich mich beim Aussteigen schon auf den nächsten Morgen, wenn ich wieder mit meinem Fahrzeug für echte Männer fahren kann.

text Prof. Dr. Carl Erb

Bilder: 1, 2, 3, 4, 5, 6 = Mohamed El-Sauaf